Eine Nude Massage, bei der beide Partner vollständig unbekleidet sind und der gesamte Körper zum Massieren verwendet wird, unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Massagen. Tatsächlich handelt es sich bei der Nuru-Massage um eine sinnliche Massageform mit japanischen Wurzeln, die vor allem für ihren intensiven Körperkontakt bekannt ist. Der Begriff „Nuru“ bedeutet wörtlich „glitschig“ beziehungsweise „gleitend“ und bezieht sich auf das spezielle Nuru-Gel, das aus Nori-Algen gewonnen wird. Was ist eine Nuru Massage genau? Die Massage Nuru kombiniert erotische Berührungen mit gleitenden Bewegungen des gesamten Körpers. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was Nurumassagen ausmacht, wie Sie eine Nurugel Massage richtig vorbereiten und durchführen, und welche Techniken das Erlebnis intensivieren.
Was ist eine Nuru Massage? Definition und Herkunft
Bedeutung von Nuru: Das steckt hinter dem japanischen Begriff
Das japanische Wort Nuru (ぬる) bedeutet wörtlich „glitschig“ oder „gleitend“. Diese Bezeichnung beschreibt präzise das seidig-schwebende Gefühl, das durch den Einsatz eines speziellen, wasserbasierten Gels entsteht. Die Übersetzung verweist direkt auf die Natur dieser Massageform, bei der ein besonders gleitfähiges Gel eine zentrale Rolle spielt. Was ist Nuru Massage also genau? Es handelt sich um eine erotische Ganzkörper-Massagetechnik, bei der beide Beteiligten vollständig unbekleidet sind und der Körper zum Massieren des Partners eingesetzt wird.
Ursprung und Entwicklung der Massage-Technik
Die Massage Nuru hat ihre Wurzeln in Japan. Berichten zufolge entstand die Praxis in den 1990er Jahren in Yokohama, wo sie in Verbindung mit Soapland-Etablissements aufkam. Von dort verbreitete sich die Technik zunächst in Japan und gewann später internationale Aufmerksamkeit. Ursprünglich wurde die Methode mit dem Ziel praktiziert, den gesamten Körper von Unreinheiten zu reinigen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Technik weiter und wurde von verschiedenen Kulturen weltweit adaptiert. Moderne Spa-Konzepte haben Nurumassagen international verbreitet und mit hochwertigen Gelen weiterentwickelt. Die Verwandtschaft zu Tantra-Massagen zeigt sich in der Betonung von Entspannung, einer gewissen Spiritualität und einem intensiven erotischen Erlebnis.
Nuru Gel: Das besondere Algen-Gel im Überblick
Das Herzstück jeder Nurugel Massage bildet das spezielle Gel. Traditionell wird Nuru-Gel aus Meeresalgen mit hohem Fucoidan-Gehalt wie Sphaerotrichia divaricata hergestellt. Moderne Formulierungen basieren typischerweise auf Natriumpolyacrylat. Das Gel ist farb- und geruchlos, hergestellt aus Nori-Algen und zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Gleitfähigkeit aus. Im Gegensatz zu herkömmlichem Gleitgel bleibt es lange flutschig und wird nicht klebrig oder trocken.
Verschiedene Gel-Varianten ermöglichen eine individuelle Anpassung. Das Platinum Massage Gel Powder wird ohne Nori-Seaweed formuliert und ist algenfrei. Die Editionen Matsuri, Ori, Konno, Sumire und Sakura enthalten hingegen Nori-Seaweed in ihrer Rezeptur. Alle Varianten sind pH-neutral, parabenfrei, silikonfrei und auf Wasserbasis hergestellt. Das Gel lässt sich problemlos mit Wasser abwaschen und hinterlässt keine Flecken.
Vorbereitung: So schaffen Sie die richtige Atmosphäre
Raumtemperatur und Ambiente gestalten
Die richtige Raumtemperatur bildet die Grundlage für eine gelungene Nurugel Massage. Der Raum sollte zwischen 22 und 25 Grad Celsius warm sein, wobei etwa 25°C als optimal gelten. Für unbekleidete Personen empfiehlt sich eine Temperatur von 24 bis 26°C, da der Körper während der Massage schneller auskühlt und Entspannung nur bei angenehmer Wärme möglich ist.
Gedämpftes Licht schafft eine intime Atmosphäre. Kerzen erfüllen dabei einen doppelten Zweck: Sie erzeugen angenehmes Licht und sprechen mit ihrem Duft die Sinne an. Sanfte Musik ohne Text unterstützt den Rhythmus der Massage, ohne von ihr abzulenken. Der Raum sollte zudem sauber, aufgeräumt und frei von alltäglichen Ablenkungen sein.
Die passende Unterlage auswählen
Weil es bei Nurumassagen glitschig zugeht, schützen Sie das Bett mindestens mit mehreren Handtüchern oder einem wasserfesten Laken. Lacklaken bieten sich als flexible und pflegeleichte Lösung an. Aufblasbare Laken mit umlaufendem Rand verhindern das Auslaufen und halten die Umgebung sauberer. Für zusätzliche Stabilität sorgen Varianten mit Griffen an allen Seiten. Ein dünnes Handtuch unter der Unterlage nimmt Restfeuchte auf und erleichtert die Reinigung.
Nuru Gel richtig erwärmen und vorbereiten
Erwärmen Sie das Nuru-Gel vor der Anwendung auf Körpertemperatur. Stellen Sie das Gel in eine Schüssel mit warmem Wasser. Für Nuru Powder gilt eine Wassertemperatur von 35 bis 40°C. Das Pulver langsam einrieseln lassen, um Klumpen zu vermeiden, dann 2 bis 5 Minuten ruhen lassen und nochmals umrühren. Das Gel fühlt sich handwarm am angenehmsten an.
Kommunikation und Grenzen vorab klären
Ständige Kommunikation zwischen beiden Partnern ist von großer Bedeutung. Besprechen Sie vorab, was Ihnen Lust bereitet, und setzen Sie klare Grenzen. Ein offener Austausch stärkt das Vertrauen und schafft die Voraussetzung für ein respektvolles, sinnliches Erlebnis. Erkundigen Sie sich während der Massage immer wieder nach dem Wohlbefinden Ihres Partners. Sprechen Sie miteinander über den gewünschten Druck und was sich gut anfühlt.
Anleitung: Der Ablauf der Nuru Massage Schritt für Schritt
Schritt 1: Gel auftragen und verteilen
Tragen Sie zunächst großzügig Nuru-Gel auf beide nackte Körper auf. Verteilen Sie das Gel gleichmäßig mit sanften, gleitenden Bewegungen. Eine bewährte Methode besteht darin, zuerst eine kleine Menge auf dem eigenen Oberkörper zu verteilen, beispielsweise auf Brust, Bauch und Schultern, und das Gel dann durch nahen Körperkontakt auf den Partner zu übertragen. Bei Bedarf feuchten Sie Hände oder Körperflächen leicht an, um die Gleiteigenschaften zu verlängern.
Schritt 2: Body-to-Body-Massage durchführen
Der empfangende Partner legt sich mit dem Bauch auf die Unterlage. Der massierende Partner legt sich bäuchlings auf den Rücken des anderen nieder und beginnt, mit dem gesamten Körper auf und ab zu gleiten. Dabei eignen sich vor allem Brüste und Po hervorragend, um den Partner intensiv zu stimulieren. Nutzen Sie langsame, sinnliche Bewegungen und beginnen Sie an den Füßen, um sich langsam nach oben zu arbeiten. Der Kern dieser Massage besteht im Ganzkörperkontakt, wobei Sie mit Ihrem eingeölten Körper über den Körper des Empfängers gleiten.
Schritt 3: Positionen variieren und intensivieren
Nach einer Eingewöhnungsphase kann der empfangende Partner sich auf den Rücken drehen. In dieser Position entstehen intensivere Berührungen, da Sie Brust, Bauch und weitere Bereiche nicht nur fühlen, sondern auch sehen. Bewegen Sie sich mit langsamen kreisenden Bewegungen über den Körper, rutschen Sie auf und ab oder konzentrieren Sie sich auf eine bestimmte Stelle. Nutzen Sie feste Punkte wie das Kopfteil des Bettes, um sich abzustoßen oder festzuhalten. Widmen Sie empfindlichen Bereichen wie Nacken, Innenseite der Oberschenkel und unterem Rücken besondere Aufmerksamkeit.
Schritt 4: Nachsorge und gemeinsames Duschen
Beenden Sie die Massage geduldig, sanft und liebevoll. Achten Sie dabei stets auf das Feedback Ihres Gegenübers. Entfernen Sie anschließend das glitschige Gel bei einer gemeinsamen Dusche[191][182]. Vorsicht: Trocknen Sie sich die Füße vorher gut mit einem Handtuch ab, da Rutschgefahr besteht.
Praktische Tipps für ein intensiveres Erlebnis
Erogene Zonen gezielt stimulieren
Bestimmte Körperzonen verstärken die erotische Wirkung bei Nurumassagen erheblich. Nacken, Rücken und Schultern lösen Spannungen und schaffen eine entspannte Atmosphäre. Die Brustwarzen reagieren besonders empfindlich auf leichte Berührungen, Kreisen oder sanftes Kneifen. Innenschenkel gehören zu den erogenen Zonen, bei denen sanfte Berührungen sehr lustvoll wirken. Bei Männern kann eine Hodenmassage mit viel Gel erregend sein, allerdings ist Vorsicht geboten, da dieser Bereich sehr sensibel ist. Für Frauen erweist sich die Stimulation der Klitoris durch sanftes Reiben oder kreisende Bewegungen als besonders lustvoll.
Rutschgefahr vermeiden: Sicherheitshinweise
Das glatte Gel birgt Rutschgefahr, besonders auf harten Oberflächen. Achten Sie während der Massage auf sicheren Halt und verwenden Sie bei Bedarf rutschfeste Unterlagen. Feste Punkte wie das Kopfteil des Bettes helfen, sich sicher abzustützen oder festzuhalten.
Zeit nehmen und das Tempo anpassen
Eine Dauer von 45 bis 90 Minuten ermöglicht es, in die erotische Tiefe einzutauchen. Langsame und bewusste Bewegungen bilden den Kern der Massage. Planen Sie genug Zeit ein und hetzen Sie anschließend nicht direkt zum nächsten Termin.
Unterschied zur Tantra-Massage verstehen
Während Tantra-Massagen eine spirituelle Komponente beinhalten, konzentriert sich die Massage Nuru hauptsächlich auf intensiven Körperkontakt. Bei Tantra stehen oft bestimmte Griffe und Energieflüsse im Vordergrund, hingegen geht es bei der Nuru-Massage vor allem um das sinnliche Erlebnis durch direkten Hautkontakt.
Fazit
Nuru-Massagen bieten eine einzigartige Möglichkeit, Intimität und sinnliche Nähe auf eine völlig neue Art zu erleben. Unquestionably, die richtige Vorbereitung – von der Raumtemperatur bis zur Kommunikation – bildet die Grundlage für ein gelungenes Erlebnis. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, experimentieren Sie mit verschiedenen Techniken und achten Sie stets auf die Signale Ihres Partners. Die Kombination aus gleitendem Körperkontakt und bewusster Achtsamkeit macht diese Massageform zu einem unvergesslichen Erlebnis für beide Partner.

